Die breite österreichische zivilgesellschaftliche Allianz „Wege aus der Krise. Ein gutes Leben für Alle!“ lädt Sie ein, aktiv an der Kampagne „Überfluss besteuern – in die Zukunft investieren“ zu beteiligen. Gefordert werden Steuermodelle (wie Ökosteuer und Finanztransaktionssteuer) zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung (u.A. durch thermische Sanierung, dem Ausbau erneuerbarer Energieformen, umweltfreundlicher Mobilitätsangebote, Gelder für Entwicklungszusammenarbeit u.v.m.).
Lesen Sie mehr über das Forderungspakt und geben Sie Ihre Unterstützungserklärung online ab auf:
www.wege-aus-der-krise.at
Der Global Marshall Plan ist eine internationale Initiative, die sich für ein verbindliches globales Rahmenwerk für die Weltwirtschaft einsetzt, das die Wirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang bringt. Den Rahmen dafür sehen die InitiatorInnen in der Ökosozialen Marktwirtschaft. Sie setzen sich für Armutsbekämpfung und die Durchsetzung der weltweit vereinbarten Millenniumsziele der Vereinten Nationen bis 2015 ein und für die Aufbringung der dafür jährlich erforderlichen 100 Mrd. US$. Hintergrundinformationen und ein online-Unterstützungsformular finden Sie auf:
Noch nie war die Chance für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer so groß wie jetzt. Sie würde Geld bringen, um die sozialen Folgen der Krise zu bezahlen, die Armut in der Welt sowie die Klimaerwärmung zu bekämpfen und zu mehr Stabilität des Finanzsystems beitragen.
Bis zum G20-Gipfel im Juni 2010 in Toronto Konnten Menschen auf der ganzen Welt online einen offenen Brief an die Regierungschefs der G20 unterschreiben und den Druck auf die Regierungen erhöhen.
Am 24. Juni 2010 wurden beim G20 Treffen 150.000 Unterschriften übergeben. Danke!
Info & Unterschrift
www.steuergegenarmut.at
Am 13. Dezember 2009 haben weltweit zahlreiche katholische und evangelische Kirchen um 15 Uhr läuten. In Österreichen waren es rund 350 Krichen. Das Signal wendet sich als Appell an die UN-Klimakonferenz, die von 7.-18. Dez. 2009 in Kopenhagen abgehalten wird. Dort werden die Weichenstellungen für die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte entschieden.
Als ökumenische Initiative unterstützen wir die Forderungen der Umwelt- und Sozial-NGOs, die sich für Reduktionsverpflichtungen von Treibhausgasen und für Finanzhilfen für Anpassungsmaßnahmen stark machen. Bereits jetzt sind wir mit zunehmenden Flut- und Dürrekatastrophen konfrontiert. Damit die Herausforderungen von den Hilfseinrichtungen bewältigt werden können bedarf es laut UNO 110 Milliarden Euro pro Jahr für Klimaschutzmaßnahmen sowie für die Katastrophenhilfe. Davon sollen 40 Milliarden Euro in Anpassungsmaßnahmen fließen. Insbesondere das Geld für die Anpassungsmaßnahmen ist gut investiert, jeder Euro spart vier Euro Katastrophenhilfe, die jedoch auch unerlässlich ist.
Wie so oft wir auch beim Klimaschutz der Ball von einem zum anderen gespielt - wer anfangen solle. Wir müssen jedoch alle beginnen, jede und jeder einzelne als auch die Politik- und Wirtschaftsmacher. Wer sofort beginnen will kann sich an uns wenden und noch für 2009 seinen fairshare-Beitrag leisten, den wir an Projekte im betroffenen Süden weiterleiten.
Mit dieser Aktion wollen wir dem Umweltminister eine letzte Botschaft zu den Klimaverhandlungen in Kopenhagen mitgeben, sich für Gerechtigkeit in den Verhandlungen einzusetzen und endlich Verantwortung für entstandene Schäden zu übernehmen.
Minus 40 Prozent bei Emissionen durch Industrienationen bis 2020.
Finanzielle und technologische Unterstützung der Industrieländer für Anpassungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern.