Die Menschen in den armen Ländern sind nicht die Hauptverursacher des Klimawandels, weil sie viel weniger verbrauchen. Trotzdem treten gerade in ihren Breitengraden gehäuft Flut-, Sturm- und Dürrekatastrophen auf.
Der Anstieg des Meeresspiegels und der Durchschnittstemperatur sind bereits Realität. Salzwasser dringt ungehindert in einst fruchtbare Böden, Sturmfluten zerstören schützende Baumbestände. Die im Süden sowieso unzureichenden Ernteerträge fallen aus. Immer mehr Menschen stehen vor der Tatsache, ihre Lebensgrundlage zu verlieren.
Weltweit ist die Zahl der Hungernden 2009 erstmals auf über eine Milliarde gestiegen. Ihre Armut macht die Menschen schutzlos gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Tausende versuchen nach Europa zu entfliehen und enden in den Abschiebelagern oder sterben am Weg.
Die Folgen des Raubbaus an der Umwelt treffen langfristig uns alle. Besonders akut sind aber die Menschen im Süden betroffen. Wenn es ihnen fairerweise besser gehen soll, müssen wir bei den Ursachen ansetzen. Wir müssen Natur- und Geldressourcen für innovative Anpassungsmaßnahmen umverteilen.
Die mit fairshare gesammelten Gelder sind Beiträge für Südprojekte, die sich mit Anpassungsmaßnahmen an die Klimaveränderungen befassen. Damit schaffen wir einen aktiven Ausgleich zwischen globalen Norden und Süden.